Orchestermusik zu großen Stummfilmen

Die höchste und universellste künstlerische Ausdrucksform des Menschen, die Musik,
macht sich zum Diener der Bilder eines alten Films.

Leoluca Orlando


  1. Fritz Lang Metropolis Gottfried Huppertz
  2. Fritz Lang Die Nibelungen Gottfried Huppertz
  3. Friedrich Wilhelm Murnau Faust Bernd Schultheis
  4. Sergej Eisenstein Die Generallinie Taras Bujevski
  5. Ernst Lubitsch Das Weib des Pharao Eduard Künneke
  6. Robert Siodmak Menschen am Sonntag Elena Kats-Chernin
  7. Franz Osten Die Leuchte Asiens Pierre Oser
  8. Georg Wilhelm Pabst Der Schatz Max Deutsch
  9. Lotte Reiniger Die Abenteuer des Prinzen Achmed Wolfgang Zeller
  10. Ernst Lubitsch Romeo und Julia im Schnee Rodolphe Schacher
  11. Sergej Eisenstein Panzerkreuzer Potemkin Edmund Meisel / Helmut Imig (Bearb.)
  12. Gustav Ucicky Der Sträfling aus Stambul Joachim Gies
  13. Arthur von Gerlach Zur Chronik von Grieshuus Gottfried Huppertz
  14. Friedrich Wilhelm Murnau Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens Bernd Wilden
  15. Friedrich Wilhelm Murnau Der letzte Mann Bernd Wilden
  16. Ernst Lubitsch Madame Dubarry Stefan Graf von Bothmer
  17. Georg Wilhelm Pabst Die Büchse der Pandora Bernd Wilden
  18. Tim Burstall Sebastians Greatest Adventures George Dreyfus
  19. Wilhelm Dieterle, Max Knaake Durchs Brandenburger Tor Peter Gotthardt
  20. Walter Ruttmann Berlin. Die Sinfonie der Großstadt Mark-Andreas Schlingensiepen
  21. Einige Kriterien für Saal und Technik einer Film- mit Orchesteraufführung


METROPOLIS



METROPOLIS



Stummfilm 1927

Regie: Fritz Lang

Drehbuch: Fritz Lang, Thea von Harbou

Produzent: Erich Pommer

Original-Musik: Gottfried Huppertz 

Einrichtung und Rekonstruktion: Berndt Heller

UA: der Neufassung
         24. / 25.10.1988
        München, Gasteig
        Ausführende:
        Sinfonieorchester Graunke
        Leitung: Berndt Heller

Kaum ein anderer deutscher Film hat die Geschichte des Films nachhaltiger beeinflusst, als der Stummfilmklassiker METROPOLIS von 1927. Mit für damalige Zeit enormem Aufwand in den Babelsberger UFA-Studios gedreht, fanden Bildsprache und Motive des Regisseurs Fritz Lang Anklang und Adaption in zahlreichen späteren Filmen vor allem amerikanischer Regisseure. Visionär wird eine Welt gezeigt, in der gigantischer Reichtum und Macht einerseits und eine menschenfeindliche Maschinenwelt anderseits zu Konflikt und Katastrophe führen.

Metropolis ist eine zweigeteilte Stadt. In den Hochhäusern residieren die Reichen und Mächtigen - Vorstellungen vom biblischen Turmbau zu Babel werden hier ins Bild gesetzt.

Tief unter der Erde leben die Arbeiter. Sie werden vom Moloch einer alles beherrschenden Maschine angetrieben und in Schach gehalten.

Maria, einem Mädchen aus der Unterstadt, das die Arbeiter verehren wie eine Heilige, wird von Freder, dem Sohn des obersten Magnaten bewundert und geliebt. Ein künstlicher Mensch mit dem Aussehen der Maria, ins Leben gesetzt vom Erfinder Rotwang, wiegelt die Arbeiter jedoch auf. Diese zerstören die Maschinen, was dann zur Katastrophe, zur Überflutung der unterirdischen Stadt führt.

Bald nach der Premiere fiel der Film zahlreichen Umarbeitungen und Kürzungen zum Opfer, wobei einige Teile des Originals verloren gingen. Die von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung betreute Rekonstruktion von 2001 macht jedoch in größtmöglicher Annäherung an die Premierenfassung auch die Verwendung der Originalmusik von Gottfried Huppertz (1887-1937) wieder möglich. Diese Musik, entstanden in enger Zusammenarbeit






mit den Schöpfern des Films Fritz Lang und seiner Frau, der Drehbuchautorin Thea von Harbou, war gerade bei der Herstellung der Rekonstruktion eine wichtige Hilfe, enthielt der Klavierauszug doch zahlreiche Hinweise auf Filmhandlung, Einstellungen und Szenenfortgang. Auch unabhängig vom Film findet die Huppertzsche Originalmusik seit Jahren immer wieder konzertante Aufführung in den verschiedensten Besetzungen.

Im November 2001 wurde der Film METROPOLIS als 4. deutscher Beitrag (neben Goethes Faust, der Gutenberg-Bibel und Beethovens 9. Sinfonie in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

Besetzung für Gr. Orchester:
(Bearb.: Berndt Heller)

2 (Picc.). 2 (EH.). 2. 2. 2 Alt-Sax.-4. 2. 3. 1.

Pk. Schlgz. (3 Sp.) Harfe, Celesta, Orgel,

Streicher

Salonorchester-Fassung:
(Bearb.: Berndt Heller)

1 (Picc.). 1 (EH.) 1. 0.-0. 2. 1. 0.

Pk., Schlgz. Klav. Harmon. Streicher ohne Va.

Besetzung für Blasorch:
(Bearb.: Theodor Burkali)

1 (Picc.). 1 (EH.), Es-Klar., 3 B-Klar., Alt-Klar. in Es, Bass-Klar in B, Kb-Klar. in B, 2 Alt-Sax., Tenor-Sax., Bariton-Sax., Horn in F, Trp. in B, Pos. in C, Tenorhorn in B, Basstuba, Schlagz., Pk., Xylophon.

Besetzung für Kammerensemble:
(Bearb.: Felix Treiber)

Violine, Klarinette in B, Violoncello und Klavier  NEU !

Fassung für Klavier:

Klavier 2ms. (Treiber) NEU !
Klavier 4ms. (Pogolski, Mark)


Dauer: 118'

Filmrechte:

Friedrich-Murnau-Stiftung /Transit-Film

Musikrechte:

© by Ries & Erler



DVD: Transit Film 2969

 DVD des Jahres 2005












DIE NIBELUNGEN



DIE NIBELUNGEN



Stummfilm 1923-1924

Verfilmung des großen Sagenstoffes in zwei Teilen

Regie: Fritz Lang

Drehbuch: Thea von Harbou, Fritz Lang

Original-Musik: Gottfried Huppertz  (Heller)

Einrichtung und Rekonstruktion:
Berndt Heller

Teil I: Siegfrieds Tod (Heller)

Teil II: Kriemhilds Rache (Heller / Zorzor)

Die Handlung lehnt sich eng an die bekannte sagenhafte nordischen Legende an, wie sie im 12. Jh. aufgezeichnet wurde. - Siegfried, bei Mime, dem Schmied aufgewachsen und ausgebildet, zieht als fahrender Ritter an den Hof König Gunthers. Unterwegs tötet er den Drachen Fafnir und raubt dem Zwergenkönig Alberich dessen Tarnkappe und den Nibelungenschatz. Dank der heimlichen Hilfe Siegfrieds erringt Gunther die Hand der isländischen Königin Brunhilde. Siegfried bekommt als Lohn Kriemhild, die Schwester des Königs. Als Brunhilde erfährt, daß sie nicht von Ihrem Gemahl sondern von Siegried bezwungen wurde, fühlt sie sich verraten, lässt Siegfried durch den Vasallen Hagen ermorden und tötet sich selbst. - Im zweiten Teil inszeniert Kriemhild, von bösen Träumen verfolgt, ihre Rache. Am Hofe des Hunnenkönigs Etzel, ihrem 2. Mann, provoziert sie mit einer Intrige einen Streit mit den zu Gast geladenen Burgundern. Gunther und seine Getreuen fallen in dem darauffolgenden fürchterlichen Blutbad.

Fritz Lang, der mit seiner Frau, der Drehbuchautorin und späteren Regisseurin Thea von Harbou insgesamt 8 Gemeinschafts-produktionen schuf, entwickelte in diesem Zweiteiler eine ganz eigene, eindrucksvolle Filmsprache. Bilder von großer formaler Schönheit, der Einsatz von Licht und Schatten, z.B. wenn sich aus dem Waldboden aufteigende (künstliche) Dämpfe






gegenlichtig mit dem Sonnenlicht mischen, eine verfremdete, aus Über- und Unterdimensionierungen erzielte Fantasiewelt und ein an Bildern und Plastiken zeitgenössischer Künstler orientierter Szenaufbau sind seine Mittel, manche davon erstmalig im Filmmedium verwendet.

Erstaufführung:

31.01.1986 Münchner Rundfunkorchester
Leitung: Berndt Heller
Carl-Orff-Saal
Gasteig, München

Ersteinspielung:

Oktober 1987 / 1991

Großes Orchester
Münchner Rundfunk Orchester
Leitung: Berndt Heller
VHS -Transit Film
DVD - in Vorbereitung

Besetzung für Gr. Orchester:

2. Picc. 2. EH. 2. 2.-4. (5) 3. 3. 1.

Pk. Schlgz. (3 Sp.) Harfe, Klav.

Streicher

Salonorchester-Fassung:

1 (Picc.). 1 (EH.) 1. 0.-0. 2. 1. 0.

Pk., Schlgz. Klav. Harmon. Streicher ohne Va.

Dauer:

1. Teil: Siegfrieds Tod 142'

2. Teil: Kriemhilds Rache 151'

Filmrechte:

Friedrich-Murnau-Stiftung /Transit-Film

Musikrechte:

© by Ries & Erler










FAUST



FAUST



Stummfilm 1926

Regie:

Friedrich Wilhelm Murnau

Musik:

Bernd Schultheis

(Neukomposition für Orchester 1999)

Friedrich Wilhelm Murnaus Faustverfilmung kombiniert Motive des alten Volksbuches, wie es als Historia von Doktor Johann Fausten Dem weitbeschreyten Zauberer und Schwarzkünstler 1587 vom Buchdrucker Spies in Frankfurt am Main erstmalig vorgelegt wurde, mit Aspekten der ersten Dramatisierung des Stoffes durch Marlowe und mit der von Goethe stammenden Gretchen-Tragödie als Dreh- und Angelpunkt des Werkes.

In der ersten Szene des Films, der durch einen Zwischentitel Siehe als Allegorie gekennzeichnet ist, sehen wir Abgesandte der Mächte des Guten, den Erzengel Gabriel, und des Bösen, den gestürzten Engel Luzifer, in einem Streit um die absolute Herrschaft über die Menschen. Gabriel führt Luzifer vor, dass die Verführbarkeit durch das Böse den Menschen zwar Zweifel an der Existenz Gottes erfahren, ihn aber gleichzeitig die Offenbarungen der ewigen Liebe erkennen läßt, die als höchstes Gut einzig und absolut über den Kategorien Gut und Böse thront, und somit Gottes, oder das Göttliche selbst, ist. "Gerettet ist das edle Glied / Der Geisterwelt vom Bösen: / >>Wer immer strebend sich bemüht, / Den können wir erlösen.<<`' (Goethe, Faust - Der Tragödie zweiter Teil, Verse 11934 - 11937).

Der Film zeigt Faust als einen Forscher, der durch das Wissen um seine Erkenntnisfähigkeit, notwendigerweise die Grenzen dessen, was als moralisch gilt, überschreiten muß. Er hat die freie Wahl sich für die Wege des Guten oder des Bösen zu entscheiden. Sein





Handeln kann demnach Böse sein, da er es aber als Böses erkennt, muß er das Gute -als Ahnung- in sich tragen. Das Gute ist also immer die höhere Kategorie, das Böse selbst hat keine Substanz, ist immer Spiegelung, Perversion des Guten.

Spiegelung ist ein Hauptmotiv des Films. Die Dichotomien, Gut - Böse, Licht - Schatten / Finsternis - Erkenntnis / Weisheit - Lust, sowie Alter - Jugend, werden in Murnaus Film melodramatisch und in ihren Extremen ausgeführt. Zentrum des Films ist allerdings eine Szene voller Komik, die das ganze Drama als ein Spiel, als Setzung, apostrophiert. Faustens Liebeswerben um Gretchen wird durch eine Liebeständelei zwischen Marthe und Mephisto konterkariert und persifliert.

Faust erkennt die Dimensionen seines Scheiterns in der Spiegelung der Flüssigkeit, mit der er sich vergiften will. Mephisto spiegelt Faust eben darin ein Leben der Lust vor, fängt schließlich den alten Faust im Spiegel ein und bewahrt ihn dort, während sich dieser als Jüngling den Genüssen des Lebens hingibt.

Ein weiteres Motiv ist das der Bewegung, das Wiegen -des Kindes- als ein Pendeln zwischen zwei Polen. Das Kreisen, das scheinbar










keinen Anfang und kein Ende hat, Symbol für die Ewigkeit, erfährt hier bloß eine Andeutung. Gretes Spinnrad wird in diesem Film nicht in Bewegung gebracht. Dennoch scheint sich mit dem apotheotischen Ende des Films ein Kreis zu schließen.

In diesem Zwischenraum von Ahnungen und eben zwischen den Polen der benannten Kategorien findet Schultheis' Musik ihren Ansatz. Die musikalische Begleitung des Films soll das unruhige Bewegen, das Suchen, das Irren erzählen, dem Film gleichzeitig in seiner Dramaturgie folgen, aber nicht seine extremen Gegensätze und die moralischen Positionen untermauern. Die Musik sucht nicht die Verdopplung, sondern das Ausformulieren der Zwischenräume, nicht die Verzierung der Bildwelt, sondern ein Empfinden von Zeitlichkeit, auf einer anderen Ebene als sie der Film erzählt.

Die Musik eröffnet naturgemäß einen Blick aus heutiger Perspektive auf den Film, sie verwandelt sich dem Ausdruck seiner (Entstehungs-)Zeit aber immer wieder an, kokettiert - kurz - folgt seinen Spielregeln.


Fassung für Orchester:

2 (Picc. u. Alt-Fl.)

2 (EH.)

2 (Bassklar.)

3 (Kontrafg.)

4. 2. 3. 1.

Pk., Schlagzeug (2 Sp.)

Harfe

Streicher

Dauer: 108'

Fassung für Kammerensemble:

1 (Picc. u. Alt-Fl.)

1 (EH.)

2 (Bassklar.)

1 (Kontrafg.)

1. 2. 2. 0.

Schlagzeug (2 Sp.)

Harfe

Klavier

Streicher

Dauer: 108'







Orchestermaterial leihweise

bei Ries & Erler erhältlich.

Filmkopien samt Filmrechten erhalten Sie für kommerzielle Veranstaltungen bei der

Transit-Film GmbH, Dachauer Straße 35,

D-80335 München,

Tel.: +49 (0) 89-555261 *











DIE GENERALLINIE



DIE GENERALLINIE



Stummfilm 1926-1929

Regie:

Sergej Eisenstein

Musik:

Neukomposition für Orchester

Taras Bujevski 1997

Von 1926 -1929 drehte Eisenstein ausschließlich mit Laiendarstellern diesen Film mit dem Untertitel „Das Alte und das Neue". Die Generallinie sollte ein durchweg optimistischer und zukunftsfroher Film sein, der einen vermeindlich großen Aufschwung durch die Kollektivierung der Landwirtschaft verdeutlichen soll.

Bujewski, 1957 in Charkov in der Ukraine geboren, in Moskau am Tschaikowsky-Konservatorium ausgebildet, kommentiert in seiner Auftragskomposition von ZDF und ARTE mit seiner Musik die Bilder: Wenn nach den dramatischen Szenen der Armut und des Hungers plötzlich Milch und Honig fließen, schreibt er dazu einen bitter-bös verfremdeten Wirtschaftswunder-Swing.

Zu einem Arbeiter- und Bauernaufstand tröten pathetisch einige Bläser. Ein anderer Marsch tönt fröhlich-apokalyptisch: Mit „Heide-witzka" in die Katastrophe. Mozartkugelhaft süßlich wirkt eine mehrfach wiederholte Episode mit Celesta und Glockenspiel: eine kommunistische Seifenblase. Vieles davon scheint bei Eisenstein, an dessen überlieferten Aufzeichnungen sich Bujewski orientierte, schon (versteckt) angelegt zu sein. Eindeutig kritisch gesehen ist das Verhältnis Mensch und Maschine, frei nach Marx.

(FAZ 17. 12. 97, Guido Holze)






Besetzung:

3 (Picc., Alt-Fl.) 3 (Picc., Klar., Baßklar.) 3 (Kfg.) - 4. 3. 3. 1.

Schlagzeug (5 Sp.), Harfe, Klavier, Celesta, Streicher.

Dauer: 130'

Uraufführung:

13. 12. 1997

Alte Oper Frankfurt.

Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin, Leitung: Frank Strobel.

Orchestermaterial leihweise bei Ries & Erler erhältlich.

Filmkopien samt Filmrechten erhalten Sie für kommerzielle Veranstaltungen bei der Interfilm, Wingertstr. 2, 65203 Wiesbaden

Tel. +49 (0) 611-66 0 88

Fax +49 (0) 611-69 44 84 *










DAS WEIB DES PHARAO



DAS WEIB DES PHARAO



Stummfilm 1921

Regie:

Ernst Lubitsch

Original-Musik:

Eduard Künneke

Lubitschs großartiges Filmwerk, mit ungeheurem Fleiß, in langwieriger Arbeit technisch einwandfrei durchgeführt, eine bewundernswerte Leistung berlinischer Energie, schwerflüssig einsetzend, dann bunt und manigfach zerflatternd, wäre vielleicht noch mehr auseinandergesprengt worden, wenn nicht Eduard Künnekes wunderschöne Musik, die in motivistischer Verknüpfung schmiegsam und melodiös die Handlung begleitet, alles zusammengehalten hätte.

(Aus der deutschen Erstaufführungskritik von Kurt Pinthus in Das Tagebuch, 18. 3. 1922)

Wo liegt der Maßstab für diesen Film? In seiner eigenen Gattung.

Das Weib des Pharao ist ein historisch-romanhafter Film. Soll diese Art weiterentwickelt werden? Nein. Aber diese Art ist hier zur Vollendung gekommen.

(Aus der deutschen Erstaufführungskritik von Herbert Ihering.)





Darsteller:

Emil Jannings, Paul Biensfeldt,

Harry Liedtke, Paul Wegener,

Lyda Salmonova u. a.

Besetzung:

2. 2 (EH.). 2 (Bassklar.). 2(Kfg.). - 4. 2. 3. 1.
Schlagzeug (2 Sp.), Pauken, Harfe, Streicher

Dauer: 120'

Orchestermaterial leihweise bei Ries & Erler erhältlich.

Filmkopien samt Filmrechten 

ADORAM GmbH
Tulpenstr. 10,
85591 Vaterstetten

Tel. +49 (0) 89-89053960

jlengl@adoram.de










Ernst Lubitsch






DIE ABENTEUER DES PRINZEN ACHMED



DIE ABENTEUER DES PRINZEN ACHMED



Silhouettenfilm 1923-1926

Regie:

Lotte Reiniger

Original-Musik:

Wolfgang Zeller

Nach Motiven des Märchens „Tausendundeine Nacht" erzählt Lotte Reiniger in ihrem Silhouettenfilm - dem ersten abendfüllenden Trickfilm der Filmgeschichte - von den fantastischen Abenteuern des Prinzen Achmed, Sohn des Kalifen, und seiner Schwester Dinarsade, von der schönen Pari Banu, Herrscherin der Zauberinsel Wakwak, von Aladin und der Wunderlampe und vom fesselnden Kampf zwischen dem bösen Zauberer und der guten Hexe.

Dieser Film eignet sich besonders gut für moderierte Aufführungen (Film und

Orchester) im Rahmen von Kinder- und Jugendkonzerten.

Helmut Imig, der die ursprüngliche Fassung nach den in den USA erst 1995 von Lothar Prox wiederentdeckten Stimmen rekonstruierte schreibt über Zellers Filmmusik: Sie geht zu großen Teilen über das rein Illustrative hinaus, gewinnt über weite Strecken musikalischen Eigenwert. Zeller verläßt die Tonalität nie wirklich, reichert sie aber durch extensive dissonante Durchgänge und häufigen Tonartenwechsel virtuos an. Bewundernswert ist sein Geschick, auf die gegensätzlichen Stimmungen eines Films einzugehen und doch große musikalische Zusammenhänge zu wahren. Wenn die Filmscene nicht gerade den abrupten Wechsel fordert, zeichnet sich seine Musik durch organische, fließende Übergänge aus. Fußend auf Wagners Leitmotivtechnik bedient sie sich wiederkehrender „Floskeln" eher denn großer thematischer Verarbeitung.









Besetzung
Fassung für Orchester:

2 (Picc.). 1. 2. 1. - 2. 2. 1. 0. Pk., Schlagzeug (2 Sp.), Celesta, Streicher

Fassung für Klavier 2ms:

Dauer: 66'

TV Erstsendung: 13. 5. 1999, ARTE,

Deutsches Filmorchester Babelsberg,

Ltg.: Helmut Imig

© by Ries & Erler, Berlin

Orchestermaterial leihweise erhältlich.

Filmrechte für Deutschland/Österreich/Schweiz:

Christel Strobel, Agentur für Primrose Productions

Werner-Friedmann-Bogen 18

D-80993 München
c.strobel@lottereiniger.de

Tel. 0 89-1 49 14 53

Lotte Reiniger









MENSCHEN AM SONNTAG



MENSCHEN AM SONNTAG



Stummfilm 1930

Regie:

Robert Siodmak

Musik:

Neukomposition: Elena Kats-Chernin (2000)

„Ein Film, in dem eigentlich nichts geschieht ... Berliner Sonntag. Berliner Menschen. Berliner Leben... Ein Film, den man leicht, heiter und unbeschwert nennen könnte - aber nein, das trifft es nicht. Es ist da irgendein wehmütiger Unterton, so eine ganz leise Traurigkeit, die man nicht gleich herausspürt...", so steht es im 8 Uhr Abendblatt zur erfolgreichen Uraufführung im Februar 1930 im Berliner UFA-Theater Kurfürstendamm. Am Ende der Stummfilmzeit macht eine Gruppe junger Filmemacher, die sich „Filmstudio 1929" nannte, mit ihrem Filmexperiment auf sich aufmerksam. Ausgestattet mit geringsten finanziellen Mitteln verzichten sie auf professionelle Schauspieler und verblüffen ihr Publikum geradezu mit einer neuen modernen Sachlichkeit. Bedeutende Persönlichkeiten des Films beginnen hier ihre Welt-Karrieren: Billie (später Billy) Wilder liefert seine erste Drehbucharbeit, Hollywoodregisseur Fred Zinnemann arbeitet hier noch als Kamera-Assistent von Eugen Schüfftan. Und nicht zu vergessen Regisseur Robert Siodmak und sein Bruder Curt Siodmak, der Autor des Drehbuchs.

Auch heute noch fasziniert der Film mit seiner reichen Bildsprache, mit Leichtigkeit und genauer Beobachtung und gibt lebendigen Einblick in das Berliner Milieu der 20er Jahre.

Mit der neuen Musik zu MENSCHEN AM SONNTAG stellt die in Australien lebende Komponistin Elena Kats-Chernin (geb. in Taschkent) wieder ihre bekannte Vielseitigkeit unter Beweis. In Korrespondenz zum sachlichen Filmstil verzichtet sie dabei auf






oberflächliche Musikzitate aus der Entstehungszeit und vermeidet auch deren Tonsprache mit ihrem Hang zu Schwulst und emotionaler Übertreibung.

Orchester-Besetzung:

Gesang (Sopran)

je 1 Klar., Fg., Trp., Pos.;

Perc. I/II, Klavier, Akkordeon;

Streicher

Dauer: 73'30

Uraufführung 1930 Berlin

Regie: Robert Siodmak

Restaurierte Fassung von 1997

Musik (2000): Elena Kats-Chernin

© Filmkunst Musikverlag München

Auslieferung des Aufführungsmaterials durch Ries & Erler, Berlin *










DIE LEUCHTE ASIENS



DIE LEUCHTE ASIENS



Stummfilm 1925

Regie:

Franz Osten

Musik:

Neukomposition: Pierre Oser (2001)

Restaurierte und neu vertonte Fassung des Stummfilms von 1925

Regie: Franz Osten

Musik (2001): Pierre Oser

Gedreht an Originalschauplätzen in Nordindien, erzählt der 1925 entstandene Film in grandiosen Bildern die Lebensgeschichte des Prinzen Gautama Buddha, des Begründers der nach ihm benannten asiatischen Weltreligion. In seiner Authentizität hebt sich dieser Film von anderen Produktionen seiner Zeit ab und ist darüber hinaus auch heute noch von besonderem dokumentarischem Wert.

Pierre Oser, geb. 1956, in München lebend und als Komponist und Pianist der zeitgenössischen Musik verbunden, hat sich an zahlreichen Schauspiel- und Musiktheaterproduktionen beteiligt. Besonders beschäftigte er sich mit der Musik der großen klassischen Stummfilme. Er bearbeitete eine Reihe von Originalmusiken,schrieb aber auch Neukompositionen, so z.B. für die beiden weiteren Filme der Indien-Triologie von Franz Osten (Das Grabmal einer großen Liebe/Die Schicksalswürfel)





Besetzung:

je 1 Fl., Ob., Kl., Fg., Pos.,

Streichquintett

Dauer: 96'

Erstaufführung der restaurierten und neu vertonten Fassung im Rahmen des Filmfests München 2001

Ensemble Kontraste, Ltg. Frank Strobel

© Filmkunst Musikverlag München

Auslieferung des Orchestermaterials durch Ries & Erler, Berlin. *








DER SCHATZ



DER SCHATZ



Stummfilm 1923

Regie:

Georg Wilhelm Pabst

Original-Musik:

Max Deutsch (Strobel)

Rekonstruierte Fassung des Stummfilms von 1923 von

Georg Wilhelm Pabst

(Drehbuch und Regie)

nach einer Novelle von

Rudolf Hans Bartsch

G. W. Pabst, einer der bedeutendsten deutschen Regisseure der 20er und 30er Jahre, verwendete in seinem Debutwerk expressionistische Elemente.

Jahrelang galt die Originalfassung des Filmes als verschollen. Im Filmarchiv Prag konnte schließlich eine originale Vorführkopie gefunden werden. Und ein weiterer seltener Glücksfall bei einem Stummfilm: die Originalmusik wurde ebenfalls ausfindig gemacht; die handschriftliche Partitur des Schönberg-Schülers Max Deutsch fand sich im Filmmuseum Frankfurt.

Deutsch bezeichnete sein Werk einmal als „Filmsinfonie in 5 Akten". Der Dirigent Frank Strobel, der sich seit mehreren Jahren um die Wiederbelebung originaler Stummfilm-Orchesterbegleitung verdient gemacht hat und auch die Druckausgabe von Ries & Erler für die vorliegende Filmfassung rekonstruierte, hält die Musik in ihrer selbstbewußten Art auch für eine konzertante Aufführung ohne „Filmbegleitung" für geeignet.






Besetzung:

je 1 Fl., Ob., Kl., Trp., Pos.,

Pk., Perc. I/II, Harmonium, Klavier

Streicher (ohne Vla.)

Dauer: 79'

Uraufführung 1923 in Dresden

Wiederaufführung der rekonstruierten Fassung im Rahmen des 34. Karlsbader Filmfestivals 1999

© Filmkunst Musikverlag München

Auslieferung des Orchestermaterials durch Ries & Erler, Berlin. *











Romeo und Julia im Schnee



ROMEO UND JULIA IM SCHNEE



Stummfilm 1920

Regie: Ernst Lubitsch

Drehbuch: Hanns Kräly, Ernst Lubitsch

Darsteller:
Jacob Tiedtke (Capulethofer)
Marga Köhler (Seine Frau)
Lotte Neumann (Julia)
Ernst Rückert (Montekugerl)
Josefine Dora (Seine Frau)
Gustav v. Wangenheim (Romeo)
Julius Falkenstein (Paris)
Paul Biensfeld (Dorfrichter)
Hermann Picha (Schreiber)
Paul Passarge (Neffe Tübalder)

Neukomposition: Rodolphe Schacher

Gerichtstag in Schwabstedt: Capulethofer und Montekugerl versuchen den Richter mit einer Wurst zu bestechen. Dieser fällt ein salomonisches Urteil, da beide Recht haben, haben beide auch Unrecht und damit gemeinsam die Gerichtskosten zu tragen. Seit diesem Prozess sind beide Familien verfeindet bis aufs Messer. Gustav Moser schickt seinen Sohn zum Capulethofer, um dessen Tochter Julia zu freien, doch Julia lehnt ab. Nach vielen Jahren Militärdienst kommt Romeo Montekugerl zurück. Julia und er verlieben sich auf den ersten Blick. Bei einem Maskenfest soll Mosers Sohn Julia den Hof machen, doch Romeo macht den Jungen betrunken, schlüpft in dessen Kostüm und macht Julia noch in der gleichen Nacht einen Heiratsantrag. Als Julias Mutter ihr mitteilt, daß sie verlobt werden soll, gehen sie und Romeo in ihrer Verzweiflung zum Apotheker und verlangen Gift, doch dieser gibt ihnen nur eine Zuckerwasserlösung. In der Scheune wollen beide sterben und trinken das Zuckerwasser in der Annahme es sei Gift. Doch das "Gift" wirkt nicht. Als Julias Eltern ihren Abschiedsbrief finden, stürzen alle in die Scheune und finden das Liebespaar, das sich tot stellt. Großes Gejammer der Eltern Capulethofer und Montekugerl. Diese Stimmung nutzen Romeo und Julia aus, springen auf und erklären den verdutzten Eltern, daß sie heiraten werden. Die alte Feindschaft ist endlich zu Ende.






Besetzung:

für Streichorchester
Schlagzeug (2Sp.),
Klavier und Celesta

Dauer: 44'

Produktion:

Maxim-Film Ges. Ebner & Co., Berlin

Musikrechte:

© by Ries & Erler











Panzerkreuzer Potemkin



PANZERKREUZER POTEMKIN



Stummfilm 1925

Regie: Sergej Michailowitsch Eisenstein

Drehbuch: Sergej Michailowitsch Eisenstein 

Darsteller:
A. Antonow (Wakulintschuk)
W. Barski (Kommandant Golikow)
G. Alexandrow (Erster Offizier)
M. Gomarow (Matjuschenko)

Originalkomposition:
Edmund Meisel (Imig)

Mit dem Stummfilm „Panzerkreuzer Potemkin“, gedreht 1925, revolutionierte der russische Regisseur Sergej Eisenstein die Filmgeschichte. Ebenso legendär wurde die Musik von Edmund Meisel für die deutsche Erstaufführung im Jahre 1926. Der Filmmusikwissenschaftler Lothar Prox schrieb darüber: „Die Musik des Potemkin, ihre pochenden, lärmenden Rhythmen hafteten noch jahrzehntelang im Gedächtnis der Zeitgenossen.“

Der Morgen des 27. Juni 1905 stellt den Beginn der Revolte der Soldaten der 'Potemkin' dar. Diese richtet sich gegen die menschenunwürdige Behandlung, die ihnen die vorgesetzten Offiziere zukommen lassen. Der Versuch, die Soldaten zu zwingen, verdorbenes Fleisch zu essen, löst schließlich die offene Meuterei aus.

Der Kommandant und seine Offiziere reagieren, indem sie den Befehl erteilen, die Meuterer zu erschießen. Aber das Exekutionskommando weigert sich , den Befehl auszuführen, worauf ein brutaler und erbitterter Kampf zwischen der meuternden Besatzung und dem Führungsstab des Schiffes losbricht. Aufgrund zahlenmäßiger und auch waffentechnischer (denn die Meuterer konnten die Waffenkammer in ihre Hand bekommen) Überlegenheit gewinnt die Besatzung den Kampf; die Offiziere werden über Bord geworfen.


Panzerkreuzer Potemkin



Besetzung:

2.2 (EH.).3 (B-, Es- und Bassklar.)1. - 3.3.3.0.
Schlagz. (3 Sp.), Pauken, Klavier/Keybord/Cel. (1 Sp.), Streicher

Dauer: 75'

Produktion:

Goskino-Filmgesellschaft, Moskau, 1925

Musikrechte:

© 2005 by Ries & Erler


DVD - in Vorbereitung











Der Straefling aus Stambul



DER STRÄFLING AUS STAMBUL



Stummfilm 1929

Regie: Gustav Ucicky

Drehbuch: Franz Schulz

Darsteller:
Heinrich George
Betty Amann
Paul Hörbiger
Willi Forst
Trude Hesterberg
Frida Richard

Neukomposition:
Joachim Gies 

Nach einer langjährigen Haftstrafe, die er wegen Schmuggelei verbüßt, wird der Levantiner Thomas Zezi (H. George) entlassen. Zu Hause findet er seinen Freund Manopulos (W. Forst) als neuen Gefährten seiner Freundin vor und wirft beide aus der Wohnung. Er beschließt, ein neues Leben zu beginnen und nicht mehr in die alten Verbrecherkreise zurückzukehren. Der Eintritt in das neue ehrliche Leben erfordert jedoch noch einen letzten Betrug: Zezi muss seine Papiere fälschen, um seine Ehe mit der seit Jahren verschollenen Jola (T. Hesterberg) zu verheimlichen, damit er die ehrbare Hilde Wollwarth (B. Amann) heiraten kann. Dieser Umstand ermöglicht es Manopulos, Zezi zu erpressen und er bezieht auch Jola in diesen Plan mit ein. Jola droht Hilde, Zezi ins Gefängnis zurückzuschicken, wenn sie ihn nicht freigibt. Zezi bezahlt die Erpresserforderungen, um sein neues Glück zu verteidigen, kann so aber Hildes Selbstmord nicht verhindern.




Der Sträfling aus Stambul



Besetzung:

2 VL., VC., KB., (auch Chorisch)
Fl., Ob., Klar., Alt-Sax., Tromp. und Klavier

Tonband-Zuspiel

Dauer: 96'

Produktion:

UFA Berlin

Musikrechte:

© 2005 by Ries & Erler










Zur Chronik von Grieshuus



ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS



Stummfilm 1924

Regie: Arthur von Gerlach

Drehbuch: Thea von Harbou

Darsteller:
Lil Dagover (Bärbe)
Paul Hartmann (Hinrich)
Rudolf Forster (Detlef)
Rudolf Rittner (Owe Heiken)
Gertrud Arnold (Matte)
Josef Peterhans (Bereiter)
Gertrud Welcker (Gesine)
Hanspeter Peterhans (Enzio)
Arthur Kraußneck (Burgherr)
Christian Bummerstedt (Christof)

Original-Musik:
Gottfried Huppertz 

Einrichtung und Rekonstruktion:
Berndt Heller

Im 17. Jahrhundert auf Schloß Grieshuus in Holstein: Der alte Burgherr hat seinen Sohn Hinrich zum Erben bestimmt, während der jüngere Sohn Detlef in der Stadt Jura studiert. Als eines Tages Bärbe, die Tochter des Leibeigenen Owe Heiken von Soldaten überfallen wird, kann Hinrich sie retten. Er verliebt sich in sie und will gegen den Willen des Vaters heiraten. Doch während dieses Streits stirbt der Vater. Nun beginnt der Kampf zwischen ungleichen Brüdern um das Erbe. Detlef beansprucht Grieshuus und versucht Hinrich und Bärbe auseinander zu bringen. Bärbe, die schwanger ist, bringt durch die Aufregung das Kind zu früh zur Welt und stirbt. Hinrich erschlägt daraufhin den Bruder und flieht. Der kleine Sohn wird von der Dienerschaft liebevoll großgezogen. Doch immer wieder versucht Gesine, Detlefs Witwe, Grieshuus an sich zu reißen. Da kehrt Hinrich unerkannt in seine Heimat zurück und es gelingt ihm, sein Kind aus den Händen Gesines zu befreien.

Um es gleich vorweg zu sagen: eine ungemein saubere Arbeit, filmisch, dramatisch, unter der Mitwirkung bester Darsteller zu einem traumhaft schönen Bild geformt. Thea von Harbou hat es als Manuskript-verfasserin nicht leicht gehabt, in den Spuren Theodor Storms zu wandeln und dennoch dabei ein wirkungsvolles Filmdrama zu schaffen. Denn die Wesensart der Stormschen Schöpfung kommt in nichts dem Filmisch-Brauchbaren entgegen, es fehlen Storm die dramatischen Höhepunkte, das Spannende des Werdens, das gerade zu den wichtigsten Lebenselementen des Spielfilms gehört. Thea von Harbou hat aber mit starker Hand zugegriffen und das Sein sich entwickeln lassen, sie hat geformt, um eine eigene Dichtung, in der wohl der Hauch der Stormschen Dichtung zu verspüren ist und der Atem jener Zeit lebt, die Storm in seiner Chronik festzuhalten bestrebt war. Sie hat eine gesunde Verbindung zwischen zarter Lyrik und wuchtiger Dramatik hergestellt und mit heiligem Respekt vor der Stormschen Größe nichts von der Stimmung zerstört, die in Storms Novelle lebt und webt. Und in der Schilderung der Charaktere hat sie sich möglichst dem Stormschen Vorbild anzuschließen versucht, so weit die Gesetze der Filmdramaturgie nicht ein klares Abweichen von dem Urbild erforderten.

(Dr. K. M., Lichtbild-Bühne, Nr. 7, 14.02.1925)








Besetzung:


2 (Picc.). 2 (EH.). 2. 2. 2 Alt-Sax. - 4.2.3.1 Pk., Schlagz. (3 Sp.), Harfe, Celesta, Orgel, Streicher

Dauer: 95'

Produktion:

UFA Berlin

Filmrechte:

Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Musikrechte:

© 2005 by Ries & Erler










Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens



NOSFERATU - EINE SYMPHONIE DES GRAUENS



Stummfilm 1921

Regie: Friedrich Wilhelm Murnau

Drehbuch: Henrik (Heinrich) Galeen

Darsteller:
Gustav Botz
(Dr. Sievers, Gemeindearzt)

Karl Ettlinger
Hardy von Francois
John Gottowt
(Bulwer, ein Paracelsianer)
Alexander Granach (Knock, Makler)
Wolfgang Heinz
(Maat)

Guido Herzfeld
(Wirt)

Ruth Landshoff
(Lucy Westrenka)
Max Nemetz
(Kapitän)

G.H. (Georg Heinrich) Schnell
(Westrenka)

Max Schreck
(Graf Orlok/Nosferatu)
Greta Schroeder
(Ellen Hutter)
Albert Venohr
(Matrose)
Gustav von Wangenheim
(Hutter)

Heinrich Witte

Neukomposition:

Bernd Wilden 

Thomas Hutter ist Sekretär eines Maklers in Wisborg und lebt dort glücklich mit seiner Frau. Eines Tages schickt ihn sein Chef auf eine Dienstreise nach Transsylvanien, um mit dem Grafen Orlok über den Kauf eines Hauses zu verhandeln. Ellen, seine Frau, ahnt nichts Gutes, sie spürt die Gefahr, in die ihr Mann sich begibt, kann ihn aber nicht zurückhalten. Erst in der Nacht begegnet Hutter dem seltsamen Schloßherrn und dieser unterzeichnet den Vertrag. Als er am nächsten Morgen im Schloß erwacht, entdeckt er kleine rote Male an seinem Hals und ahnt, welchem Grauen er gegenübersteht. Orlok ist ein Vampir. Da verläßt Hutter fluchtartig das Schloß, denn er hat Angst, daß das Gespenst auf dem Weg zu seiner Frau ist. Eines Tages legt ein führerloses Schiff in Wisborg an, dessen Fracht Pest, Tod und Verderben über die Bewohner bringt. Die Toten tragen alle die gleichen roten Male am Hals. Ellen erkennt diese Herausforderung, und um das unheilvolle Schicksal aufzuhalten, opfert sie sich und gibt sich dem Vampir hin. In den ersten Sonnenstrahlen des neuen Morgens löst sich die mysteriöse Gestalt in Nichts auf.

Bernd Wildens Ziel war es, eine Musik zu schreiben, die stets der dramatischen Handlung des Films folgt, diese begleitet, unterstützt und kommentiert, ohne jedoch abzulenken. Denn im Unterschied zum Tonfilm muss die Musik im Stummfilm ja die Aufgabe der fehlenden Sprache und Geräusche übernehmen, was eine präzise Orientierung der Musik im Zeitraster des Films erfordert.

www.hagen-58.de






Besetzung:


2. Fl. (2. auch Picc.), 2 Ob. (2. auch EH.), 2 Klar., 1 Bassklar., 2 Fag. (2. auch Kfg.), 3 Hrn., 2 Trp., 3 Pos., Pk., Schlagz., Hrf., Klav., Streicher

Dauer: 85'

Produktion:

Prana Film GmbH, Berlin

Filmrechte:

Transit Film GmbH

Musikrechte:

© 2006 by Ries & Erler










Der letzte Mann



DER LETZTE MANN



Stummfilm 1924

Regie: Friedrich Wilhelm Murnau

Drehbuch:
Carl Mayer

Darsteller:
Maly Delschaft (Tochter)
Max Wilhelm Hiller
(Bräutigam)

Emil Jannings
(Der Portier)
Georg John
(Ein Nachtwächter)

Emilie Kurz
(Tante)
Olaf Storm
(Ein junger Gast)

Hans Unterkircher (Der Geschäftsführer)
Hermann Vallentin  (Ein spitzbäuchiger Gast)
Emmy Wyda
(Eine hagere Nachbarin)

Neukomposition:

Bernd Wilden

Der alte Portier des Hotels „Atlantic“ verdankt seiner prächtigen Uniform Selbstwertgefühl und Anerkennung: Vor der Drehtür des Hotels ist er stolzer Diener, der die Gäste begrüßt, zuhause im Hinterhofmilieu ein viel bewunderter Mann. Doch eines Tages beobachtet der Geschäftsführer, wie schwer dem alten Portier das Hantieren mit den Koffern fällt: Er verbannt ihn daraufhin in den Keller, degradiert ihn zum Toilettenmann. In seinem Milieu wagt er nicht, den Abstieg einzugestehen. Als seine Tochter heiratet, stiehlt er die Uniform, um wenigstens hier den Schein zu wahren. Doch der Schwindel fliegt auf, er wird von seinen Hausbewohnern verlacht und gedemütigt, seine Verwandten wenden sich von ihm ab. Verzweifelt zieht sich der alte Mann in den Waschraum der Hoteltoilette zurück. Friedrich Wilhelm Murnau hat an diese Handlung, getrennt durch den einzigen Zwischentitel des Films, ein Happy-End gesetzt: Auf der Toilette stirbt ein reicher Hotelgast in den Armen des Alten und vermacht ihm sein ganzes Vermögen. So wird aus dem "letzten Mann " ein umworbener Hotelgast.








Besetzung:


2 Fl. (2. auch Picc.), 2 Ob. (2. auch EH.). 2 Klar. (2. auch Alt-Sax.), 1 Bassklar., 2 Fag. (2. auch Kfg.), 3 Hrn., 2 Trp., 3 Pos., Pk., Schlagz., Hrf., Klav., Orgel, Streicher

Dauer: 89'

Produktion:

UFA Berlin

Filmrechte:

Transit Film GmbH

Musikrechte:

© 2006 by Ries & Erler










Madame Dubarry



MADAME DUBARRY



Stummfilm 1919

Regie: Ernst Lubitsch

Drehbuch:
Fred Orbing, Hanns Kräly

Darsteller:
Pola Negri
Emil Jannings
Reinhold Schünzel

Neukomposition:

Stephan Graf von Bothmer

Paris zur Zeit Ludwigs XV. Im Modesalon von Madame Labille arbeitet als Modistin die hübsche junge Jeanne, die ihren Studenten Armand über alles liebt. Eines Tages macht sie die Bekanntschaft des spanischen Gesandten Don Diego, der sie einlädt und verwöhnt. Dieses Leben gefällt ihr, und so kommt es zwangsläufig zwischen ihm und Armand zum Streit, der in einem Duell endet. Dessen Ausgang wird freilich von Graf Dubarry beeinflußt, denn auch er will die kleine Näherin für sich haben. Armand wird verhaftet und Jeanne Dubarrys Geliebte. Doch diese Liaison dauert nicht lange. Sie verläßt den verschuldeten Spielhöllenbesitzer und wird nun endlich als Madame Dubarry die Mätresse des Königs und die mächtigste Frau im Lande. Wenig späer erhebt sich das Volk und stürmt die Bastille. Während der Revolution wird Armand Vorsitzender des Volksgerichts und muß die Dubarry, seine ehemalige Geliebte, zum Tode verurteilen. Da er sie noch immer liebt, versucht er sie aus dem Kerker zu befreien und wird dabei selbst getötet. Die Dubarry landet auf dem Schafott.









Pressestimmen:

"schaut der Komponist dann unter die Oberfl&auml;che und macht hörbar, was nicht sichtbar ist, gelingen Bothmer faszinierende Kl&auml;nge, die beides haben, den Schauder und die Schönheit."
Braunschweiger Zeitung


»Die Musik des 17-köpfigen Orchesters unterstreicht die Wirkung der Bilder auf ganz subtile Art, ohne auf Effekte zu setzen«
NDR







Besetzung:


1. 1. 2. (Bassklar.). 0 - 1. 1. 1. 0. - Pk., Schlagz., Streicher

Dauer: 113'


Filmrechte:

Transit Film GmbH

Musikrechte:

© by Ries & Erler










Der letzte Mann



DIE BÜCHSE DER PANDORA



Stummfilm 1929

Regie: Georg Wilhelm Pabst

Drehbuch:
Carl Mayer

Darsteller:
Louise Brooks,
Fritz Kortner,
Franz Lederer,
Gustav Diessl

Neukomposition:

Bernd Wilden

Die verführerische Lulu verkörpert die Liebe und bringt den Tod. Auch der Verleger Dr. Schön fällt ihr zum Opfer. Noch in der Hochzeitsnacht trifft ihn ein tödlicher Schuss. Lulu wird des Totschlags schuldig gesprochen, kann aber aus dem Gerichtssaal entkommen. Zusammen mit Alwa, Dr. Schöns Sohn, flieht sie nach Frankreich. Aber das neue Glück währt nicht lange: Alwa verspielt sein Erbe. Not und Elend klopfen an die Tür. Mit Hilfe der Gräfin Geschwitz, die Lulu ebenfalls liebt, gelangen sie schließlich nach London. Lulu muss in Soho als Prostituierte arbeiten. Am kalten, nebligen Weihnachtsabend holt sie sich ihren letzten Freier in die ärmliche Dachwohnung. Es ist Jack the Ripper.








Pressestimmen:

»Wilden erweist sich als ein Meister der Anspielung, des verfremdeten Zitats, des gezielt eingesetzten und gebrochenen Klischees. Ob Wagners Hochzeits- oder der Aida-Triumphmarsch, immer wieder tauchen einzelne Motive auf, die die Gefühlslagen der Filmakteure pointieren oder Szenen mit einem Augenzwinkern kommentieren. Auch Film-immanente Musik - eine Revue im Varieté-Theater, Hochzeits-Tanzmusik, Weihnachtslieder der englischen Heilsarmee - greift er mit offensichtlichem Spaß an der Stilparodie auf und verquickt sie mit dem ihm eigenen klassisch-modernen Stil zu einer äußerst flexiblen Musik.«

Neue Westfälische Zeitung

»... In der Tonsprache Bernd Wildens spiegeln sich diese Elemente in einer forttreibenden, über weite Strecken ostinaten Rhythmik sowie in klanglich-stilistisch zusammengeführten Kontrastpunkten wider. Wildens Musik, die ein Spektrum vom zarten Solo bis zur sinfonischen Klangentladung abdeckt, vereint scheinbare Gegenpole und schafft somit die Basis für die dem Film zugrundeliegende Ambivalenz.«

Westfalen-Blatt

Besetzung:


1 (Picc.). 1(EH). 2 (2. auch Alt-Sax.) Bassklar. 1. Kfg. -
2. 1. 1. 0. - Harfe, Klav. (Celesta), Streicher

Dauer: 132'


Filmrechte:

Archiv Filmmuseum München

Musikrechte:

© by Ries & Erler










Sebastians greatest adventures



SEBASTIANS GREATEST ADVENTURES



Stummfilm 1960

Regie: Tim Burstall

Musik:
George Dreyfus



Vier kurze Trickfilme von Tim Burstall aus dem Jahr 1960 erzählen von dem kleinen Fuchs Sebastian, der voller Stolz und mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein die Herausforderung des Lebens meistert.
Die Musik der vier Stummfilme wurde
von dem Australier George Dreyfus komponiert und wird von einem kleinen Orchester »live« dazu gespielt. Eine Alternative zum Kino, die sowohl für Kinder als auch für die Erwachsenen faszinierend und lehrreich ist.

Besonders geeignet für Kinder- und Jugendkonzerte.








Besetzung:


Vl., Klav., Fl., Klar., Bariton-Sax., Fg., Schlagz.

Dauer: 4 x 10'

Musikrechte:

© by Ries & Erler










Durchs Brandenburger Tor



DURCHS BRANDENBURGER TOR



Stummfilm 1929

Regie: Wilhelm Dieterle, Max Knaake

Musik: Peter Gotthardt

Darsteller:
June Marlowe
Paul Henckels
Fritz Kampers
Emil Lauter
Aribert Mog
Karl Etlinger

Im Jahr 1914. Die Gesellen des Schusters Lehmann wetteifern um die Gunst seiner Tochter Frieda. Sie liebt eigentlich ihren Vetter, den strebsamen Fritz. Aber es ist der gerissene Franz, der es versteht, sie einzuwickeln. Und als Fritz in den Krieg zieht, gibt Frieda nach und heiratet Franz. Fritz gilt bald als vermisst, und der alte Schuster stirbt vor Kummer. Währenddessen verdient Franz, der sich vor dem Militärdienst gedrückt hat, sein Geld mit Schiebereien im großen Stil. Frieda  ist unglücklich. Da kehrt Fritz aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück. Frieda verlässt Franz und lässt sich scheiden. Franz kommt ins Gefängnis. Und schließlich erhält Frieda eine Erbschaft aus Amerika und heiratet Fritz.








Besetzung:


Kammerensemble

Dauer: 100'

Musikrechte:

© by Ries & Erler










Berlin. Die Sinfonie der Großstadt



BERLIN. DIE SINFONIE DER GROSSSTADT



Stummfilm 1927

Regie: Walter Ruttmann

Komposition:

Meisel, Edmund-Schlingensiepen, Mark-Andreas,

auf der Basis des Klavierauszuges der Original-Musik Edmund Meisels.

"Warum machen Sie nicht einen Film über Berlin – ohne Story?" Diese Frage Carl Mayers stand der Legende nach am Beginn. Ruttmann zeigt einen Tag im Leben der Stadt, von den leeren Straßen am Morgen zur Hektik des Tages und den Vergnügungen des Abends.

Der Film erzählt von Arbeitern, Angestellten und Schulkindern, Kommerzienräten, Mannequins und Bettlern. Von Autos, Straßenbahnen und D-Zügen, Liebe, Hochzeit und Tod, Schlachthof, Wannsee und Zoo. Vom Rhythmus der Großstadt mit all ihren Kontrasten.



" Der Film "Berlin", über dessen neue Form soviel debattiert wird, hat eigentlich gar keine neue Form, er ist nur von anständiger Aufrichtigkeit. Daher ist die Komposition dieses Filmes für mich ein Bekenntnis, ebenso wie der "Potemkin" eines für mich war und es meine Arbeit an der Piscatorbühne ist....

Ich habe, nicht des Effektes wegen sondern um die Klangfarben meiner Komposition der Wirklichkeit anzupassen, technische Instrumente verwandt, allerdings alles noch begrenzt, um nicht durch zu gewaltsame Neuerungen die Aufnahme zu erschweren. Mein Bestreben geht dahin, eine musikalische Vorstoß-Arbeit zu leisten, die dem Ohr natürlich, ohne Anstrengung eingeht, meine Hoffnung, daß der Zuhörer sie sogar als altbekannt, als die Musik seiner täglichen Umgebung empfinden wird....


Diese Komposition ist meine größte und liebste Arbeit. Meine größte Genugtuung würde sein, wenn der Zuschauer fühlt, daß dieser Film und diese Musik ihn etwas angehn – vor allem der Berliner, der zu beidem Modell gestanden hat."

Edmund Meisel 1927

Film-Kurier







Besetzung:


 3. (Picc.), 2. EH. 3. 2. Kfg. A-Sax, T-Sax, - 4. 2. 3. 0.  Pk., Schlagz. (2 Sp.), Hrf., Klav., Orgel, Streicher

Dauer: 70'

Produktion:

NN

Filmrechte:

NN

Musikrechte:

© 2007 by Ries & Erler










Einige Kriterien für Saal und Technik einer Film- mit Orchestermusikaufführung:




Orchestergraben:

sollte (möglichst komplett) hochfahrbar sein, damit die Musiker zu sehen sind.

Bühne: Die Höhe des Saales muß so sein, daß die Leinwand deutlich über den Köpfen der Musiker aufgehängt werden kann, um die Sicht aus den vorderen Reihen nicht zu beeinträchtigen.

Licht:

Es sollten spezielle Pultleuchten (kleine Schwanenhälse mit Halogenlampen) verwendet werden, damit die Zuschauer nicht geblendet werden und die Lichtemission auf die Leinwand möglichst gering ist.

Projektion:

Die Leinwand sollte möglichst groß und für das Stummfilmformat geeignet sein. Ein spezieller Projektor wird benötigt. Hierbei ist auf eine präzise Laufgeschwindigkeit von 20 Bildern/Sekunde (mit entsprechender Blende) und die Verwendung einer Maske für das 35mm-Stummfilmformat (die Tonspur wird für das Bild mitgenutzt) zu achten. Da meistens nur mit einem einzigen Projektor gearbeitet wird, sollte die Spule den kompletten Film fassen können. Der Projektor sollte in einer mit einer Glasscheibe versehenen Loge aufgestellt werden, damit das Projektorengeräusch nicht stört. Ist eine solche Loge nicht vorhanden, so sollte bei der Kinotechnik eine dämpfende Projektionskabine zur Aufstellung im Saal mitbestellt werden.Es wird eine Kamera und mindestens ein Monitor für den Dirigenten benötigt, um diesem das Leinwandbild auf Pulthöhe


einzuspielen. Für die Proben sollte ein DVD-Gerät  oder VHS-Videogerät und mindestens ein Monitor für den Dirigenten zur Verfügung stehen. Pultleuchten und Monitoranlage sind häufig auch über die Kinotechnik zu beziehen. Wir nennen Ihnen gerne Kinotechnik-Firmen, die auf dem Gebiet der Stummfilmprojektion mit Orchesterbegleitung Erfahrung haben.

Detailliertere Informationen zu den Filmen und zur Musik sowie Ansichtspartituren stellen wir Ihnen gern zur Verfügung.

* Die komplette Organisation incl. der Einholung der Film- und Musikrechte und des Anmietens der erforderlichen Kinotechnik kann auf Wunsch von der Europäischen FilmPhilharmonie durchgeführt werden.

Die Film-Philharmonie GmbH

Tieckstrasse Nr. 9 · D-10115 Berlin,

Tel. +49 (0) 30 2 78 90-190

Fax. +49 (0) 30 2 78 90-195 www.filmphilharmonie.de

e-mail: bwarkentien@filmphilharmonie.de

Europäische Filmphilharmonie